1. Damen: Wenn Taktik und der Spaß am Spiel zusammentreffen

Wenn Taktik und Spaß am Spiel zusammentreffen dann spielt man gegen einen ursprünglichen Aufstiegsfavoriten 34:23. Am vergangenen Wochenende spielten unsere Görls gegen die in der Oberliga verbliebenen HSG Siebengebirge und entschieden das Spiel deutlich für sich. Verlor man das Hinspiel noch mit 32 zu 27 so gestaltete man das Spiel von Anfang deutlich.

Vor dem Spiel legte sich Trainerin Larissa auf die in den letzten Wochen besprochene Taktik der 4:2 Abwehr fest, um von Anfang an den Starken Rückraum auszuhebeln.

Direkt nach Anpfiff setzten sich die Görls nach dem 1 zu 2 Rückstand auf 4 zu 2 ab was den Trainer des HSG Damen bereits in der 7 Minute dazu veranlasste eine erste Auszeit zunehmen. Auf die neue Abwehr Situation eingeschworen schaffte es das Siebengebirge dann nochmal auf ein 06:06 ran ehe die Abwehr der Görls noch einmal einen drauf legte und die kurze Schwäche Phase einstellte. Zudem schaffte es Torhüterin Inken Naber die HSG Damen wenn sie mal durchkamen zu stoppen und parierte zwei Tempogegenstöße in Folge. Mit einem lauf zum Zwischenstand von 10:06 setzten sich unsere Görls damit zunächst einmal ab. Darauf folgte zudem in der 24 Minute der erste Kempa dieser Saison (Laura Bailly auf Tine Evers) zum 13:08 bevor sich die Damen vom HSG nochmal fingen und sich auf einen Halbzeitstand von 15:10 retteten.

Nach der Pause setzte sich die Überlegenheit unserer Görls fort und der häufig zu beobachtende Einbruch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb aus, auch wenn die Görls deutlich mehr zuließen als eigentlich gewollt. Mitte der zweiten Halbzeit stand es daraufhin dann bereits 25:16 was zur Folge hatte das unsere Görls weiterhin im Angriff durch die Abwehr der HSG spazierten die an diesem Abend keinerlei Zugriff auf den Rückraum sowie Kreis zu scheinen kriegten, weshalb sich das gesamte Team in die Torschützenliste eintragen konnte. In der Abwehr ließ man nun die eine oder andere Möglichkeit mehr zu um in dem überaus fairen Spiel, in dem es keine einzige Zeitstrafe gab, keine unnötige härte an den Tag zu legen. Nach zwei Glanz Paraden und einem wunderbaren Temogegenstoßpass von Paula Maurer (im Spiel seid der 45 Minute) in die Arme von Jenni Datzert hieß der Endstand dann 34:23.

Es spielten: Paula Maurer und Inken Naber beide im Tor, Karen Wilken (9), Wiebke Meyer (6), Jennifer Datzert (5), Laura Bailly (4), Swantje Tetenz (3), Christine Evers (2), Carla Wette (2), Katrin Steiner (1), Annika Caspari (1), Lena Jebbink (1)