mD-Jugend: Eine starke zweite Halbzeit

MTV Köln – Leichlinger TV 17-22 (8-13)

Ein großes Lob gilt dem TV Dünnwald, der uns bei der Suche nach einer Halle unter die Arme griff und die Sporthalle am Thuleweg zur Verfügung stellte.

Unsere Jungs fanden sehr schwer in die Partie. Die Abwehr war viel zu löchrig. So kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Toren.
Im Angriff scheitern wir zu oft am starken gegnerischen Torhüter. Zu allem Überflüss schlichen sich noch vermeidbare technische Fehler und ein Hauch von Unkonzentriertheit ein. Folgerichtig gingen wir mit einem 5 Tore Rückstand in die Kabine.

In den Halbzeit schworen wir uns nochmal ein und nahmen uns einiges vor. Der Schuss ging dann allerdings nach hinten los. Die ersten 6 Minuten wurde komplett verschlafen. Nach einer Auszeit durch Trainer Joscha Rinke ging endlich der erhoffte Ruck durch das Team. Im Angriff wurde konsequent durchgespielt und die Chancen genutzt. Sven führte auf der Mitte klug Regie. Davon profitiere vor allem Robin am Kreis und Jan auf der Halbposition. Johnny erkannte auf Linksaußen endlich, dass Handball ein Bewegungssport ist und ließ seine Gegenspieler reihenweise alt aussehen.
In der Deckung wurde besser verschoben und sich gegenseitig geholfen. Jakob hatte seinen knapp 2 Köpfe größeren Gegenspieler gut im Griff und auch Tim leistete auf Rechtsaußen deutlich bessere Deckungsarbeit. In dieser Phase hielt auch Torwart Selim phantastisch. An dieser Stelle nochmal Danke für das Aushelfen. Sein Bruder Semih nahm das anscheinend als Motivationsspritze wahr. Er setzte mit schönen Einzelaktionen den Schlusspunkt einer sehr unterhaltsamen Partie.

„Leider haben wir die Anfänge beider Halbzeiten verschlafen und waren erst Mitte der zweiten Halbzeit bereit das körperliche Spiel der Gegner in Abwehr und Angriff anzunehmen. Mit vollem Kader und mehr Konzentration in Abwehr und Angriff wäre wahrscheinlich mehr drin gewesen“, so das Fazit von Trainer Joscha Rinke.

Zum Schluss geht noch ein Lob an die anwesenden Eltern, die ein super Buffet auf die Beine gestellt haben.