2. Damen: Niederlage gegen den Tabellenführer

Am Samstagabend musste sich die 2. Damen des MTV mit einem ernüchternden Ergebnis von 18:31 gegen den Spitzenreiter Brühler TV geschlagen geben.
Dabei sahen die ersten 10 Minuten gar nicht so schlecht aus. Die Mülheimer Damen gingen mit 5:2 in Führung. Die Abwehr stand in den ersten Minuten gut und im Angriff konnten schnelle Tore erzielt werden. Da das Hinspiel mit einem Torverhältnis von lediglich 4 Toren endete, kam nach den ersten 10 Minuten die Hoffnung auf, gegen den bisher ungeschlagenen Gegner eventuell doch eine Chance zu haben. Nach den ersten 10 Minuten schlichen sich allerdings die ersten, gravierenden Fehler ein. Die offensive Abwehr von Brühl verführte zu vielen technischen Fehlern und Ballverlusten im Angriff. Der Rückzug in die Abwehr war viel zu langsam und so konnte die starke Gastmannschaft einige schnelle Tore erzielen. Nach nur 4 weiteren Minuten ging der Brühler TV in Führung. Ganze 16 Minuten lang konnte die Heimmannschaft kein Tor erzielen. Die erste Halbzeit endete mit einem Punktestand von 7:18. In der Kabine appellierte Trainerin Mona Gluch noch einmal an den Teamgeist der Mannschaft. Die Abwehr solle enger zusammenrücken, schneller auf den Beinen sein und ein schnelleres Rückzugverhalten beim Ballverlust aufweisen.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit liefen gut für den MTV. Die Mannschaft war konzentrierter und hatte sich in der Abwehr wieder gefasst. Auch im Angriff konnten einige Würfe endlich in Tore verwandelt werden. Dass die 2. Damen des MTV in der zweiten Halbzeit stärker waren, als in der 1. Halbzeit, schlug sich auch im Torverhältnis nieder. Die zweite Halbzeit wurde lediglich mit 2 Toren verloren. Die bessere Leistung in der zweiten Hälfte konnte allerdings die zahlreichen technischen Fehler und Ballverluste der ersten 30 Minuten nicht aufwiegen. So mussten sich die Mülheimer Damen gegen den Tabellenführer geschlagen geben. Nach dem Spiel waren sowohl die Spielerinnen, als auch die Trainerin und die Zuschauer enttäuscht. Allen war klar, dass nicht die Einzel- sowie Mannschaftsleistung abgerufen wurde, die man hätte abrufen können und müssen. Die Spielpause nutzen die Damen nun, um sich zu generieren und auf das nächste Spiel gegen Viertplatzierten HSV Bocklemünd vorzubereiten.