Verdienter Derbysieg!

Der Jubel nach dem verdienten Sieg im Derby gegen die Fortuna war groß. Am Ende setzte sich die Truppe von MTVD Trainer Karsten Bohmann-Hesse verdient mit 28:21 durch.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Nach dem unnötigen Punktverlust in Palmersheim standen gleich mehrere Spieler in der Woche wegen Grippe nicht zur Verfügung. Kurz vor Spielbeginn mußte Jannis Johannmeier berufsbedingt absagen und Philipp Nebeling (Verdacht auf Kreuzbandriss) verletzte sich beim Aufwärmen schwer.

Trotz der schwierigen Umstände gestalteten wir die Startphase ausgeglichen und überstanden auch eine doppelte Unterzahl, nach überzogenen Strafen der ansonsten souveränen Schiedsrichter, unbeschadet. Durch drei Tore in Folge setzten wir uns erstmal zum 7:4 ab und bauten die Führung auf 11:6 aus. Auch die Auszeit der Gäste brachte uns dabei nicht aus dem Rhythmus, da wir bestens auf die Veränderungen vorbereitet waren. Leider leisteten wir uns bis zur Halbzeit einige Fehlwürfe, u.a. wurden zwei Siebenmeter vergeben, so dass wir nur mit einer 14:11 Führung in die Kabine gingen.

Nach dem Wechsel erhöhten wir die Schlagzahl und lagen nach 40 Minuten mit 20:15 in Front. Leider zog sich in dieser Phase Michel Kalisch eine Platzwunde zu und der beste Mann auf dem Feld mußte behandelt werden. Da sich auch die konditionellen Schwächen aufgrund der Grippe bemerkbar machten, konnte der Gast auf 20:18 verkürzen. Michel Kalisch biss auf die Zähne und spielte mit Turban weiter. Sein Tor zum 22:18 sorgte endgültig für Ruhe. Basierend auf der starken Deckungsleistung mit einem sehr starkem Michael Markwordt zwischen den Pfosten, ließen wir keine Wende mehr zu. Die verzweifelten letzten Bemühungen der Fortuna verpufften am Abwehrbollwerk und wir konnten noch einige Tempogegenstoßtore erzielen.

Nach diesem wichtigen Sieg gegen den Topfavoriten gilt es auf dem Boden zu bleiben. Denn die nächste Bewährungsprobe beim Auswärtsspiel beim Tabellenvierten in Geislar-Oberkassel wird zeigen, ob wir wirklich aus der Partie gegen Palmersheim etwas gelernt haben.

Es spielten:
Markwordt/Kara/Scholzen – Kalisch (8), Rinke (7), Dahlke (5), Jahn (3), Amewouda (2), Willcke (2), Scharfenberg (1), Troebs, Scheel, Schlingmeyer, Loskant.

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