1. Herren: Zweite Niederlage in Folge

Eine Überraschung blieb bei unserer Ersten Herren am vergangenen Sonntag aus. Auch gegen Westwacht Weiden verlassen das Team von Carsten Ponsar und Jannik Rau als Verlierer die Platte. Mit 29:37 setzt sich der Gast aus Weiden letztlich sehr souverän am Bergischen Ring durch. Dabei enttäuschten die Mülheimer vor allem mit ihrem Abwehrverhalten in der ersten Halbzeit.

Für das Heimspiel gegen Westwacht Weiden hatte man sich eigentlich vorgenommen nach dem Spiel in Longerich wieder eine bessere Leistung zu zeigen. Dies gelang allerdings nur zu teilen. Unter der Woche gestaltete sich die Spielvorbereitung erneut schwierig. Wie in den Vorwochen fehlten Spieler Verletzungs- oder Krankheitsbedingt.

Der Gast aus der Nähe von Aachen präsentierte sich hingegen sehr gut vorbereitet. Von Beginn an stellte der Weidener Angriff die Mülheimer Abwehr vor eine schwere Aufgabe. In der Anfangsphase konnten die Gastgeber kaum einen Angriff der Weidener vereiteln. Dazu erwischte der Keeper der Gäste den besseren Start in die Partie, was dem Tabellen Fünften eine 5:7-Führung (14.) in der Anfangsphase bescherte. Diese Führung baute die Westwacht nun kontinuierlich aus, über 7:10 (20.) und 8:14 (26.) bestrafte das Team von Train#er Philipp Havers jeden Fehler des MTV postwendend. Zur Halbzeit hieß es dann sogar 11:19 aus Sicht der Kölner. Es drohte eine ähnliche Klatsche wie vergangene Woche in Longerich.

Doch grade dies wollten die Mülheimer im zweiten Abschnitt verhindern. Beim Stand von 15:25 (41.) vergrößerte sich zunächst der Vorsprung der Gäste. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Spiel entschieden. Drei aufeinander folgende Tore von Robin Voiß läuteten dann einen kleinen Zwischenspurt der Mülheimer ein. Über 19:27 (46.) und 23:31 (51.) verkürzten die Hausherren nochmal. Am Ende hieß es dann 37:29 aus Sicht der physisch überlegenen Gäste die unterm Strich ungefährdete zwei Punkte wieder mit auf die Heimreise nehmen konnten.

Kommende Woche geht es für unsere Ersten Herren dann zu BTB Aachen, die nach anfänglichen Startproblemen, eine hervorragende Saison spielen und zurecht auf dem zweiten Tabellenrang stehen.