Schwächephase zu Beginn der Zweiten Hälfte eiskalt bestraft

Die erste Damen durfte Sonntag Abend bei der Vertretung des PSV Kölns antreten. Es wurde sich vorgenommen direkt von Beginn an in der Abwehr aggressiv zu sein und ordentlich zuzupacken. Dies gelang den Mädels, sodass es nach 10 Minuten 3:4 für uns stand. Das Spiel verlief bis zum 9:10 in der 28. Minute ausgeglichen, doch leider verlor man kurz vor Pause die Konzentration und so ging es mit einem 12:10 Rückstand in die Pause.
Mit dem Pfiff zur zweiten Halbzeit hatte man das Gefühl, dass alle das Handballspielen verlernt hatten. Man verlor im Angriff unnötig den Ball, machte Fehlpässe und in der Abwehr schien nichts mehr zu funktionieren. Nach 34 Minuten stand es bereits 17:10 für den PSV. Es wurde wild durchgewechselt, doch es schien nicht besser zu werden, sodass der PSV sich auf 21:12 (44.) absetzen konnte. Das Spiel schien verloren zu sein. Doch nicht für die Mülheimer Görls. Es wurde nicht der Kopf hängen gelassen, sondern gekämpft. Die Abwehr stand wieder und es wurde 11 Minuten kein Tor mehr zugelassen. Dadurch konnte Sicherheit und
Selbstbewusstsein für den Angriff geschaffen werden und die Damen des MTVs konnten in der 54. Minute das 21:19 werfen: Ein 7:0 Lauf für unsere Mädels. Allerdings konnten die Mülheimer Görls den 2-Tore Rückstand leider nicht mehr aufholen und so ging das Spiel, nach einem 23:21 in der 57. Minute, 25:21 aus.
Es ist definitiv eine sehr ärgerliche und unnötige Niederlage. Man kann dennoch positive Erkenntnisse aus dem Spiel ziehen. Nun heißt es für die Mülheimer Görls die Woche hart zu trainieren, um nächsten Sonntag 60 Minuten konsequent Leistung zeigen zu können – ohne jegliche Aussetzer.